• Schoenheitsreparaturen_1937
  • Mieteinnahnmen_und_Betriebskosten_1933-1937
  • Sollmieten_um_1929-1935
  • Bilanz_und_Gewinn_und_Verlustrechnung_1937
  • Wohnungsbestand_um_ca_1937

Bei nur 690 Geschäftsanteilen mit einem Wert von insgesamt 207.000 Reichsmark belief sich die Bilanzsumme unserer Genossenschaft anfangs auf rd. 11,5 Mio. Reichsmark. Ein äußerst ungesundes Verhältnis, wie sich nur kurze Zeit später herausstellte, als die finanzielle Ausstattung unserer Genossenschaft von Grund auf saniert werden musste. Bis zum Kriegsbeginn konnte die Zahl der Geschäftsanteile nach der notwendigen fast vollständigen Abschreibung der Anteile zwar wieder auf rd. 1000 gesteigert werden, der Anteil an der Bilanzsumme von 12,8 Mio. Reichsmark war im Hinblick auf eine solide Finanzstruktur aber immer noch viel zu gering. Das Vermögen unserer Genossenschaft war fast komplett über Darlehen finanziert. Nach Bedienung der Zins- und Tilgungsforderungen blieb aus den Mieteinnahmen daher nur wenig übrig, um das Eigenkapital zu stärken.

Erst nach Kriegsende und Umstellung der Währung auf die D-Mark begann unsere Genossenschaft finanziell zu gesunden. Die Eigenkapitalquote wuchs kontinuierlich, ermöglicht durch steigende Mitgliederzahlen sowie die Erhöhung der Geschäftsanteile und Mieterträge, die auch Rücklagenbildungen zuließen. Bis 1987 war bei einer Bilanzsumme von rd. DM 42 Mio. die Eigenkapitalquote schon über 20 % angewachsen. Allerdings hat die lange Zurückhaltung beim Neubau mit der Konsequenz, daß das Bilanzvolumen durch die linearen Gebäudeabschreibungen lange Zeit stagnierte bzw. sich sogar zurück entwickelte, dieses Anwachsen begünstigt. Hohe Eigenkapitalquoten eines Wohnungsunternehmens sind vor diesem Hintergrund deshalb nicht uneingeschränkt positiv zu bewerten. Sie können auch Phasen der Stagnation oder Inaktivität eines Unternehmens ausdrücken.

Heute sind wir bei einem Bilanzvolumen von € 65 Mio. angekommen. Unser Eigenkapital hat daran, nach dem es sich durch die politischer herbeigeführte Streichung der Anschlussförderung im Sozialen Wohnungsbau im Jahr 2002 auf 9,6 % reduziert hate, wieder einen Anteil von über 20 %. Die Geschäftsanteile unserer rd. 4100 Mitglieder belaufen sich auf rund 8 % der Bilanzsumme. Die bauliche Dynamik der GEWIWO in den letzten 20 Jahren hat in der Entwicklung dieser Bilanzzahlen ihren Niederschlag gefunden. Diese Entwicklung wird sich im Ausblick auf die sich abzeichnenden zukünftigen Wohnungsbauvorhaben weiter positiv fortsetzen.

 

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